Freitag, 20. November 2009

19. November 2009 Der Wüstenlutz (<- Haha, tolles Wortspiel...!)

Wieviel Mann braucht man, um einen Reifen zu flicken ?
Die Vegetation nimmt spürbar, bzw sehbar zu.
Frühstück in der Wüste. Davor noch kurz 250 km gefahren ;)

Na da war ich baff. Weit und breit niy, aber n Flugplatz.


100km/h, max 3000 U/min, das war das Schlagwort für die letzen Tage. Ansonsten hörte sich das Geräusch an meinem Motorrad doch recht schlimm an. So geht es nun weiter durch die Wüste bis nach Valparaiso. Kurz nach Cocquimbo nach der ersten Mautstelle, oder besser gesagt beim Überfahren dieser Eisenstäbe kam dann doch mein erster Platfuß. War wohl doch etwas vermessen zu denken, daß ich die Panamericana ohne Platten überstehen kann. Doch Glück im Unglück. Nachdem ich mein Reifenflickspray in den Reifen gesprüht habe, musste ich feststellen, daß ich vielleicht doch erst mal hätte guggen sollen, wie groß das Loch überhaupt ist. Zu groß für das Spray. Mist. Also erst mal zu den Jungs von der Strassenmeisterei und gefragt ob sie Pressluft haben. Dann Reifen runter und mein Flickzeug welches ich mir noch auf Prince Edward Island gekauft habe ausprobiert. Theoretisch hätte dazu der Reifen auch am Motorrad bleiben können, aber Hinterrad geht ja schnell zum Ausbauen. Also, Loch aufgebohrt, dann Flicken von aussen mit einer Spezialzange durchgepfrimelt und fertig. Aufgepumpt, die staunenden Gesichter der mitlerweile 7 Zuschauer bestaunt, und Reifen festgeschraubt.Zeit hat es dann aber doch gekostet. Und so hat es dann doch nicht bis nach Valparaiso gelangt und ich habe in dem netten Örcthen Los Vilos diesmal in einem richtigen Motel ;) genächtigt. Ich muß wohl verzweifelt ausgesehen haben, denn die nette Besitzerin hat mich von 13.ooo auf 10.ooo Pesos runtergehandelt und mir noch eine Flasche Wasser geschenkt.

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